PKF FASSELT SCHLAGE
Energieintensive Unternehmen

Energieintensive Unternehmen

Strom-/Energiesteuer

Umfassende Beratung im Themenkreis Stromsteuer, Energiesteuer und Alkoholsteuer, von Steueranmeldungen und -entlastungsanträgen, über die antragsbegleitende Kommunikation mit Hauptzollämtern (von der Klärung von Detailfragen bis zur Prüfung von Bescheiden), Begleitung von Außenprüfungen (einschließlich etwaiger Ordnungswidrigkeitenverfahren), Interessenvertretung bei gerichtlichen und außergerichtlichen Rechtsbehelfsverfahren sowie zur Konzeption und Optimierung von Modellen in der betrieblichen Praxis (z. B. Licht-, Wärme-, Kälte- oder Nutzenergie-Contracting, Weiterleitung von Strom an Dritte, Eigenerzeugung).

Energieprodukte wie Strom, Gase (z. B. Erdgas), Kohle und Mineralöl unterliegen in Deutschland der Verbrauchsteuer. Ihre gesetzliche Grundlage finden diese im Stromsteuergesetz (StromStG) und dem Energiesteuergesetz (EnergieStG), welche die Besteuerung von Energieerzeugnissen regeln. Viele Unternehmen nutzen die bestehenden Entlastungsmöglichkeiten nicht vollständig und verschenken somit Geld bzw. bewegen sich auf risikoreichem Gebiet, da Besonderheiten und Restriktionen nicht bekannt sind.

Strom- und Energiesteuerentlastung – Antrag erforderlich

Das Stromsteuer- und auch das Energiesteuerrecht sehen Entlastungsmöglichkeiten für das produzierende Gewerbe wie auch für bestimmte Produktionsprozesse oder Erzeugnisse vor.

Die Entlastungen richten sich nach den §§ 9 - 10 StromStG bzw. §§ 49 - 60 EnergieStG. Dabei können i. d. R. Entlastungen von 70 bis 80 % – in besonderen Fällen auch bis zu 100 % – der gezahlten Verbrauchsteuer erreicht werden. Die gesetzlichen Voraussetzungen für diese Entlastungen haben sich in den letzten Jahren mehrfach verändert, wobei Energiemanagementsysteme sowie das tatsächliche Erreichen von bestimmten Einsparzielen eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Alle Entlastungen müssen vom energiebeziehenden Unternehmen unter Nutzung der vorgesehenen Formulare nebst zu erbringenden Nachweisen fristgerecht beantragt werden.

Entlastungsmöglichkeiten werden bisher nicht ausgeschöpft

Unsere Praxiserfahrungen zeigen, dass Unternehmen die ihnen gesetzlich zustehenden Entlastungsmöglichkeiten häufig nicht oder nicht vollständig ausnutzen. Angesichts des intensiven Wettbewerbs und stetig steigender Energiekosten ist das ein mitunter erheblicher wirtschaftlicher Nachteil für das Unternehmen, der vermeidbar wäre.

Die häufigsten Ursachen sind:

  • Komplexe Erstattungsverfahren, unübersichtliche Antragsformulare, Versäumnis von Antragsfristen,
  • Strom-, Energie- und Alkoholsteuer werden als „lästiges“ Übel angesehen und häufig, historisch bedingt, nicht von der unternehmenseigenen Steuerabteilung betreut,
  • Beratereinbindung erfolgt nicht oder der Steuerberater ist nicht mit Verbrauchsteuern wie der Strom- und Energiesteuer vertraut,
  • Steuerliche Gestaltungsmaßnahmen, mit denen z. T. bei geringem Aufwand die Voraussetzungen für eine Entlastung erreichbar wären, sind nicht bekannt oder werden nicht umgesetzt,
  • Darüber hinaus führt Unkenntnis über gesetzliche Regelungen in bestimmten Fallkonstellationen regelmäßig zu einem (unabsichtlichen) Missbrauch von Entlastungsmöglichkeiten, die von den Hauptzollämtern als Prüfungsbehörden im Nachgang aufgedeckt und z. T. sogar strafrechtlich oder als Ordnungswidrigkeit geahndet werden können.
     

Unnötige Risiken vermeiden

  • Die Strukturen im Bereich der Beschaffung von Energieerzeugnissen und Betriebsstoffen aller Art sind häufig sehr komplex und sind regelmäßig international.
  • Oft ist vielen Kollegen aus dem Einkauf, der Produktion oder aus dem Facility Management nicht bekannt, dass man sich gerade im Rahmen der Beschaffung, betrieblicher Bau- bzw. Instandhaltungsmaßnahmen oder auch beim Umfüllen von Lagerbehältnissen formal auf dem Gebiet des Verbrauchsteuerrechtes bewegt.
  • Bei Umstrukturierungen im Unternehmen oder Konzern sollte diesen Bereichen ebenfalls erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet werden, um optimal vorbereitet zu sein und „teure“ Korrekturen oder „vergessene Anträge“ an das Hauptzollamt zu vermeiden.

Ansprechpartner

Ingo Hesse

Ingo Hesse

Duisburg

Ingo Hesse
Qualifikation: Wirtschaftsprüfer, Steuerberater
Tätigkeitsschwerpunkte:
  • Langjährige Leitung von Prüfungs- und Beratungsprojekten
  • Prüfung von Energie- und Wasserversorgern aller Größenordnungen nach HGB
  • Spezialgesetzliche Prüfungen (EEG, KWK-G, § 6b EnWG, § 53 HGrG, KAV) sowie gutachterliche Stellungnahmen bei Energieversorgungsunternehmen und energieintensiven Unternehmen
  • Beratung in den Bereichen Netz/Vertrieb (Abrechnungssysteme, Massendatenanalysen, Abwicklung Umlagen sowie Strom-/Energiesteuern), Energiehandel (Bewertungseinheiten, Drohverluste), Rechnungslegung (Unbundling, Prozessoptimierung), energieintensive Unternehmen (besondere Ausgleichsregelung, Eigenstromerzeugung, Entlastung bei Umlagen/Steuern)
  • Autor und Referent bei Fachveranstaltungen zu energiewirtschaftlichen Themen
Fach- und Gremienarbeit:
  • PKF Deutschland: Kompetenzarbeitskreis "Öffentlicher Sektor"
Fremdsprachen: Englisch, Französisch

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Kontakt :
Schifferstraße 210
47059 Duisburg
Tel.: +49 (0) 203 300 01-0
Fax: +49 (0) 203 300 01-50
Peter von Lackum

Peter von Lackum

Duisburg

Peter von Lackum
Qualifikation:
Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Unternehmensbewertungen
Tätigkeitsschwerpunkte:
  • Durchführung von Prüfungen im Energiebereich, wie z.B. Prüfung der besonderen Ausgleichsregelung, Prüfungen von Strompreiskompensationsanträgen, Prüfungen nach KWKG und Ähnliche
  • Unternehmensbewertungen/Business Pläne/Planungswesen/Sanierungen
  • Prüfung mittelständischer inhabergeführter Unternehmen
  • Autor von mehreren Fachbeiträgen
Fach- und Gremienarbeit:
  • Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW): Arbeitskreise EEG und KWKG
  • Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW): Arbeitsgruppe Stromkreiskompensation
  • Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW): Arbeitsgruppe Letztverbraucher
  • Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW): Arbeitsgruppe Konzessionsabgaben
Fremdsprachen: Englisch

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Kontakt :
Schifferstraße 210
47059 Duisburg
Tel.: +49 (0) 203 300 01-0
Fax: +49 (0) 203 300 01-50
Lukas Bien

Lukas Bien

Duisburg

Lukas Bien

Qualifikation: Steuerberater, Finanzwirt, Bilanzbuchhalter (IHK)

Tätigkeitsschwerpunkte:

  • Steuerliche Beratung von Industrie-, Dienstleistungs- und Versorgungsunternehmen, Gebietskörperschaften und Körperschaften des öffentlichen Rechts
  • Steuerliche Beratung im Bereich laufender Steuerdeklaration (Ertragsteuern, Umsatzsteuer, Kapitalertragsteuer sowie Strom- und Energiesteuer)
  • Steuerliche Gestaltungsberatung (Umwandlungen, Umstrukturierungen - auch unter Berücksichtigung des Strom- und Energie- als auch sonstigen Verbrauchssteuerrechtes)
  • Steuerstreitverfahren (Betriebsprüfungen, Einspruchsverfahren), FG + BFH Verfahren, steuerliches Gemeinnützigkeitsrecht, Steuerstrafrecht
  • Beratung zur Rechnungslegung
  • Erstellung von Jahresabschlüssen
  • Vortragstätigkeit im Rahmen von Mandantenveranstaltungen, Inhouse-Seminaren und beim BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.
     

Fremdsprachen: Englisch


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Ingo Rausch

Ingo Rausch

Duisburg

Ingo Rausch
Qualifikation: Rechtsanwalt
Tätigkeitsschwerpunkte:
  • Energiewirtschaftsrecht mit den Schwerpunkten Netz (u.a. Netzzugang und besondere Netzentgelte) und Vertrieb (z.B. Preisanpassungen, Verbraucherschutz), Errichtung von Erzeugungsanlagen, Messstellenbetriebsgesetz, Verträge, Contracting - Mieterstrommodelle
  • Gemeindewirtschafts- und Gesellschaftsrecht, insbesondere die Zulässigkeit wirtschaftlicher Betätigung, Rechte und Pflichten der Organe von Kommunen sowie Unternehmen
  • Beratung bei Gesellschaftsgründungen und Umstrukturierungen, Erstellung und Prüfung komplexer Vertragswerke, Durchführung und Begleitung erforderlicher Verfahren z. B. bei Kartell- und Kommunalaufsichtsbehörden, Steuerung juristischer Dienstleistungen bei umfangreichen Projekten
  • Beratung von Kooperationen und Arbeitsgemeinschaften
  • Vortrags- und Autorentätigkeit, Mitautor und Mitherausgeber von Fachbüchern
Fremdsprachen: Englisch

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