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Investmentsteuerreformgesetz

Investmentsteuerreformgesetz stellt bisherige Besteuerung auf den Kopf

Zum 1.1.2018 tritt das neue Investmentsteuerreformgesetz (InvStRefG) in Kraft und wird die bisherige Besteuerung von Investmentfonds umfassend ändern. Der Gesetzgeber will auch bei nicht ausschüttenden (thesaurierenden) und teilausschüttenden Fonds sicherstellen, dass der Anleger einen Mindestbetrag in Form einer Vorabpauschale versteuern muss. Für diese gelten die gleichen Teilfreistellungen wie für die Besteuerung von Ausschüttungen. Die Höhe des steuerfreien Anteils richtet sich auch hier nach der Art des Fonds.

Wer vor 2009 Fonds erworben hat, sollte grundsätzlich dabei bleiben; bei Verkauf kann der Freibetrag von 100.000 € genutzt werden. Durch Schenkungen lässt sich der Freibetrag vervielfältigen. Weiterhin sollte die Kapitalstruktur von Fondsgesellschaften geprüft werden, in die investiert wurde. In jedem Fall ist das neue Gesetz schon sehr auslegungsbedürftig, bevor es überhaupt wirksam wird. Das erste BMF-Schreiben zu Zweifelsfragen ist bereits am 14.6.2017 (Az.: V C 1 - S 1980-1/16/10010) erschienen, weitere werden folgen.

Erfahren Sie mehr dazu in den PKF Nachrichten 11/17.

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