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Außerordentliche Wirtschaftshilfe (Dezember 2020)

Die Bundesregierung hat Unternehmen und Selbständigen auch für den Monat Dezember 2020 außerordentliche Wirtschaftshilfe in Aussicht gestellt. Im Folgenden finden Sie die bereits veröffentlichten Informationen.

Antragsberechtigung

  • Alle Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die direkt von den am 28. Oktober 2020 erlassenen temporären Schließungen betroffen sind

  • Indirekt betroffene Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen

  • Mittelbar indirekt betroffene Unternehmen, die regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze durch Lieferung und Leistungen im Auftrag von Unternehmen, die direkt von den Maßnahmen betroffen sind, über Dritte erzielen

  • Verbundene Unternehmen (Unternehmen mit mehreren Tochterunternehmen oder Betriebsstätten) sind dann antragsberechtigt, wenn mehr als 80 Prozent des verbundweiten Gesamtumsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Unternehmen entfällt

  • Das Konsolidierungsgebot für verbundene Unternehmen gilt nicht für gemeinnützige und öffentliche Unternehmen

  • Eine Liste der direkt betroffenen Unternehmen finden Sie hier

Höhe der Förderung

  • Das Finanzvolumen der Dezemberhilfe wird sich voraussichtlich auf ca. 4,5 Milliarden Euro pro Woche der Förderung belaufen
  • Zuschüsse von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus Dezember 2019 anteilig für die Anzahl an Tagen der Schließung
  • Es erfolgt keine Anrechnung trotz Schließung erzielter Umsätze bis zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes. Alle darüber liegenden Umsätze werden entsprechend angerechnet
  • Für Gastronomiebetriebe geltende Sonderregelung: Umsätze, die dem reduzierten Mehrwertsteuersatz unterliegen (Außerhausverkäufe), werden aus der Umsatzanrechnung sowohl im Vergleichszeitraum als auch für Dezember 2020 herausgerechnet
  • Soloselbständige haben alternativ die Möglichkeit, bei der Berechnung der Förderhöhe den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahre 2019 zugrunde zu legen

Kombination mit anderen Fördermitteln

  • Eine Kombination verschiedener Fördermittel ist möglich
  • Beihilfen bis 1 Million Euro sind gestützt auf die Kleinbeihilferegelung und die De-minimis-Verordnung
  • Für Fälle, in denen der durch die Kleinbeihilfenregelung und De-minimis-Verordnung gegebene beihilferechtliche Rahmen von bis zu 1 Million Euro nicht ausreicht, können voraussichtlich ab Februar Anträge für die Dezemberhilfe Extra gestellt werden
  • Andere staatliche Leistungen (Überbrückungshilfe, Kurzarbeitergeld o. ä.), die für den Förderzeitraum Dezember 2020 gezahlt werden, werden angerechnet

Antragsfrist und Antragsverfahren

  • Die Antragsfrist endet am 30. April 2021
  • Die Antragstellung erfolgt elektronisch durch einen vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt über die Überbrückungshilfe-Plattform

  • Gerne übernehmen wir für Sie die Antragstellung, sobald diese möglich ist – bitte wenden Sie sich an einen der oben genannten Ansprechpartner

  • Soloselbständige mit einem Förderhöchstsatz von bis zu 5.000 Euro können selbst einen Antrag stellen

Abschlagszahlungen

  • Aktuell gibt es hierzu noch keine näheren Informationen

Stand: 02. Februar 2021

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